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Konferenz: Machen Schönheitsoperationen glücklich?

ÖFFENTLICHE VORTRAGSREIHE IM SOMMERSEMESTER 2010 UND WINTERSEMESTER 2010/11
PROF. DR. CLAUS VÖGELE / RESEARCH AXIS “PSYCHOSOCIAL STRESS AND HEALTH”

KLINISCHE PSYCHOLOGIE, GESUNDHEITSPSYCHOLOGIE UND NEUROWISSENSCHAFTEN

Verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse sind von entscheidender Bedeutung für ein besseres Verständnis von Gesundheit und Krankheit, und die Entwicklung von Präventions- und Therapiemaßnahmen. Die Vortragsreihe an der Universität Luxemburg illustriert diese Bedeutung anhand neuester Ergebnisse aus der Klinischen Psychologie, der Gesundheitspsychologie, der Verhaltensmedizin und den Neurowissenschaften. Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler/-innen, Studierende, in der Praxis tätige Psychologen und Ärzte wie an Akteure im Gesundheitswesen. Zu Wort kommen internationale Experten, die in ihren jeweiligen Vorträgen den Blick vor allem auf die Verbindung von grundlagentheoretischer Forschung und deren klinisch-praktischer Anwendung richten.

Machen Schönheitsoperationen glücklich?

Donnerstag, 22. April 2010, 18 Uhr Prof. Dr. Jürgen Margraf – Ruhr-Universität Bochum
Hörsaal BS 2.01 – Bâtiment des Sciences – Campus Limpertsberg

Schönheitschirurgie ist ein Wachstumsmarkt, der in jüngster Zeit grosses öffentliches Interesse auf sich zieht. Dabei ist die Diskussion jedoch oft von ausgeprägten stereotypen Voreinstellungen und geringen Sachkenntnissen geprägt. Neben medizinischen Fragestellungen rücken immer häufiger psychologische Fragen in das Zentrum der Aufmerksam- keit: Macht Schönheitschirurgie glücklicher, zufriedener, erfolgreicher oder treten gar negative Folgen auf? In diesem Vortrag werden die Ergebnisse der bislang weltweit grössten Studie zu diesem Thema präsentiert. Jürgen Margraf ist Alexander von Humboldt-Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum. In seinem Arbeitsschwerpunkt „Psychische Gesundheit“ interessieren ihn besonders die Verbindung von Ursachen- und Therapieforschung sowie das Zusammenspiel psychologischer, biologischer und sozialer Faktoren. Prof. Margraf war Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates Psychotherapie der Bundesrepublik Deutschland und Präsident des europäischen Dachverbandes für Verhaltenstherapie (European Association for Behavioural and Cognitive Therapies).
Er ist Mitglied der Akademie der Naturforscher Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften) und erhielt mit der Humboldt-Professur als erster Psychologe den höchstdotierten deutschen Forschungspreis.

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